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Qualifikation:
Coach, Lehr- und Erfahrungsbuch-Autor sowie Experte, Geschäftsführender Inhaber der pbc leadertools gmbh, mehrjährige, erfolgreiche Erfahrung in verschieden Kaderfunktionen und Branchen. Lehrbeauftragter, Experte und Coach von eidg. Prüfungsexperten, Lehrgangsleitern und Lehrbeauftragten. Entwicklung von eidg. Lehrgängen, Kursen und Seminaren sowie von spezifischen Lehrmitteln.
Abschluss als Informatikpraktiker
«Sehr geehrter Herr Bamert. Wo kann ich den Informatikpraktiker abschliessen? Mir fehlen nur noch 2 berufsbezogene Module und die VA (Vertiefungsarbeit). Leider finde ich keine Firma mehr, die mir einen entsprechenden (neuen) Lehrvertrag ausstellen würde. Erschwernd ist mein Alter (41), Familie und kein Führerschein. Freundliche Grüsse.» Antwort:
«Herzlichen Dank für ihre Anfrage. Da Sie für ihren Abschluss als Informatikpraktiker/in mit eidg. Berufsattest (EBA) einen entsprechenden Arbeitgeber (eine Firma) suchen, sind wir vom Bildungspool® (wie es der Name schon sagt) nicht Ihr erster Ansprechpartner. Jedoch könnte ein Inserat in einer entsprechenden IT-/Fachzeitschrift, oder Blindbewerbungen an die Firmen Ihrer Wahl, zum Erfolg führen. Ich wünsche Ihnen dazu das Allerbeste. Herzlichst Pirmin Bamert.» (15.02.2011, Herr Bamert, pbc leadertools gmbh, CH-8738 Uetliburg SG)
Frage:
Zulassung zu HF-Lehrgängen
«Sehr geehrter Herr Bamert. Ich habe eine Ausbildung als Informatiker EFZ (ohne BMS) absolviert und zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt. Nun stellt sich für mich die Frage nach einem eidg. Diplom. Ich habe mich bereits schlau gemacht und einige Bildungsinstitute (HF) gefunden, welche eine solche Weiterbildung anbieten. Was aber nirgends klar verständlich ist, sind folgende zwei Punkte:
- Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, damit ich teilnehmen kann? Wird eine Matura benötigt?
- Führe ich nach Abschluss jeder HF den Titel "eidg. dipl. Informatik Techniker" oder gibt es eine Liste staatlich anerkannter Schulen, welche diesen Titel auch vergeben dürfen?
Beispiel: Eine Schule im Raum ZH bietet den Lehrgang "Techniker HF Software Engineering" an. Ich habe auf der Webseite nirgends den zu führenden Titel oder etwas von einer staatlichen Anerkennung gelesen.
Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen.
Freundliche Grüsse. FN» Antwort:
«Herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Die meisten Höheren Fachschulen (HF) setzen für die Zulassung an HF-Lehrgänge eine 2-3 jährige Berufserfahrung voraus. Eine zusätzliche Qualifikation wie z.B. die BMS wird nicht gefordert. Ja, als Absolvent eines HF-Lehrganges führen Sie nach erfolgreichem Abschluss den Titel eidg. dipl. Informatik Techniker. Auf der WebSite des BBT www.bbt.ch finden Sie eine Übersicht aller anerkannten HF-Lehrgänge. Herzlichst, Pirmin Bamert» (05.02.2011, Herr Bamert, pbc leadertools gmbh, CH-8738 Uetliburg SG)
Frage:
Ausbildungen im Bauwesen D-CH
«Sehr geehrter Herr Bamert, ich bin technischer Fachwirt, Maurermeister, Betriebswirt und Bautechniker. Diese Ausbildungen habe ich in Deutschland absolviert.
Meine Frage: Kann ich das mit dem eidg. dipl. Bauleiter vergleichen? Ist meine Ausbildung schlechter oder besser?
Bitte um Antwort, weil ich gerne in der Schweiz arbeiten und leben möchte.
Vielen Dank im Voraus.» Antwort:
«Herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Die Ausbildung zur Höheren Fachprüfung als eidg. dipl. Bauleiter dauert in der Regel 2 Jahre (4 Semester) und ist mit Ihren Ausbildungen, welche zeitlich länger und inhaltlich unterschiedlicher sind, nicht direkt vergleichbar. Mit Ihrem Ausbildungsnachweis haben Sie mit Sicherheit eine solide Basis geschaffen, welche Ihnen gute Perspektiven (auch in der CH) ermöglicht. Herzlichst Pirmin Bamert» (28.10.2010, Herr Bamert, pbc leadertools gmbh, CH-8738 Uetliburg SG)
Die höhere Fachprüfung (im gewerblich-industriellen Bereich auch bekannt als Meisterprüfung) richtet sich an Personen mit Berufserfahrung, die ihre Kenntnisse vertiefen wollen.
Wer die entsprechende Prüfung besteht, erhält einen eidgenössisch anerkannten Titel (Berufsprüfung: Fachausweis; höhere Fachprüfung: Diplom).
In der höheren Berufsbildung stellt das eidgenössische Diplom den höchsten Abschluss dar.
Die Positionierung der höheren Fachprüfung in der Schweizerischen Berufsbildung:
Hier finden Sie eine Liste aller eidg. höheren Fachprüfungen:
Berufsverzeichnis - Höhere Berufsbildung - Eidg. höhere Fachprüfung [Link]
Höhere Fachprüfung Wer die Höhere Fachprüfung (auch «Meisterprüfung»)
bestanden hat, ist berechtigt, einen eidgenössisch geschützten
Meistertitel oder die betreffende Berufsbezeichnung
mit dem Zusatz «diplomiert» zu tragen. Durch
die Höhere Fachprüfung soll festgestellt werden, ob der
Bewerber oder die Bewerberin die erforderlichen Fähigkeiten
und Kenntnisse besitzt, einen Betrieb selbständig
zu leiten oder im Beruf höheren Ansprüchen zu genügen.
Die Vorbereitungskurse für die Höheren Fachprüfungen
sind in der Regel - genauso wie jene für die Berufsprüfungen
- berufsbegleitend organisiert. Im gewerblichindustriellen
Bereich finden die Ausbildungen an gewerblichen
Berufsschulen, an spezialisierten Kaderschulen oder
an verbandlich organisierten Kursen statt, im kaufmännisch-
administrativen Bereich hauptsächlich an den
kaufmännischen Berufs- und Handelsschulen oder an
privaten kaufmännischen Kaderschulen.
Immer häufiger wird als Zulassungsbedingung der Eidgenössische
Fachausweis verlangt. Daher dürfen hier die
Abschlusszahlen nicht einfach auf «Personen» umgerechnet
werden, da ein relativ hoher Anteil an Doppelqualifikationen
zu berücksichtigen ist.
Fachwissen in hyperWeb finden zum Thema Eidg. Diplom:
Wichtige Begriffe zum Thema Eidg. Diplom:
Diplomprüfungen, Fachprüfung, HFP, Meisterprüfung