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Wird der Bildungspool unterstützt?
Ja, weil die Zugänglichkeit zu Bildungsangeboten
von hohem volkswirtschaftlichem und gesellschaftlichem Nutzen ist.
Es ist begrüssenswert,
dass die öffentlich-rechtlichen Bildungsanbieter
wie z.B. Universitäten, Fachhochschulen (FH) und Berufsschulen
mit einer Aufstockung der Investitionen in Bildung gefördert werden.
Mit der Nutzung vom Bildungspool
können diese Institutionen unter Beweis stellen,
dass sie auch ihrerseits bereit sind,
eine Optimierung der Erträge anzustreben,
die Durchführbarkeit
zugunsten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verbessern
und die Zugänglichkeit offenzulegen.
Das Unterstützungskomitee für den Bildungspool (Schweiz):
Herr Dr. Beat Villiger
Ehemaliger Leiter des Paraplegikerzentrums Nottwil,
seit Februar 2011 Leiter des Medizinischen Zentrums des Grand Resort Bad Ragaz
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Bildung ist ein Grundbedürfnis, das weder Alters- noch andere Grenzen kennt.
Grenzen zeigen sich anderswo, nämlich bei der Zugänglichkeit
der Bildungsangebote für Menschen mit Behinderung.
Dieses Problem betrifft viele in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen lebenslang,
andere Personen müssen sich beispielsweise nach einem Unfall
beruflich völlig umorientieren und deshalb auch neu ausbilden lassen.
Wo ist das überhaupt möglich?
Hier leistet der Bildungspool europaweit einzigartige Pionierarbeit,
indem er das gezielte Finden barrierefrei zugänglicher Bildungsangebote ermöglicht.
Es ist wünschenswert, dass viele Bildungsanbieter ihrerseits die Möglichkeit nutzen,
die Hindernisfreiheit ihrer Angebote zu deklarieren.
Sie leisten damit einen denkbar einfachen,
aber überaus wertvollen Beitrag zur Behindertenunterstützung.
Beat Villiger
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Frau Dr. Kathy Riklin
Nationalrätin Kanton Zürich (CVP)
Präsidentin der parlamentarischen Kommission
für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK)
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Wie plant man Bildungsangebote?
Eine grosse Herausforderung!
Oft sind die Bildungsanbieter
mangels verlässlicher Planzahlen auf Erfahrung
und Intuition angewiesen.
Gründe für Fehlplanungen sind schnell gefunden.
Die Standardausrede: «Wir hatten leider zu wenig Teilnehmende».
Manchmal gibt es aber andere Ursachen für eine Unterbelegung,
die nicht nur im Markt
und an den fehlenden Kundenbudgets liegen.
Das Vermeiden von Fehlplanungen
ist von entscheidender Bedeutung,
denn ein «Zuviel» an Bildungsangeboten
produziert nur Missstimmung bei den Angemeldeten
und Lehrpersonen.
Aus diesem «Zuviel» entstand eine Marktsituation,
in der es dem sich selbst überlassenen Bildungsmarkt
nur teilweise gelingt,
das Kunden- und Umsatzpotential auszuschöpfen:
Darum wurde das Bildungs-Pooling gestartet!
Bildungs-Pooling ist als Unterstützung
für Schulungsanbieter und Bildungssuchende zu sehen.
Es soll helfen Vertrauen und Verlässlichkeit zu schaffen,
dass die angebotenen Seminare und Workshops
auch termingerecht durchgeführt werden.
Vertrauen, dass die eigene Planung
nicht durch Verschiebungen und Ausfall
von Weiterbildungsmassnahmen zerstört wird.
Ich wünschte mir,
dass vor allem die öffentlich-rechtlichen Bildungsanbieter,
die zur Erfüllung ihres Bildungsauftrages
Subventionen beziehen,
aus ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung heraus
auch Bildungs-Pooling betreiben.
Kathy Riklin
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Frau Christa Markwalder Bär
Nationalrätin Kanton Bern (FDP)
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Ich finde die Initiative des Bildungspools sehr begrüssenswert,
um dem Verdrängungswettbewerb im Weiterbildungsmarkt
entgegen zu wirken.
Christa Markwalder Bär
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Frau Susanne Leutenegger Oberholzer
Nationalrätin Kanton Basel-Landschaft (SP)
Mitglied der parlamentarischen Kommission
für Wirtschaft und Abgaben (WAK)
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Ein funktionierender Wettbewerb
erfordert Information und Transparenz
der Konsumentinnen und Konsumenten.
Daran mangelt es vielfach
im vielfältigen Bildungsmarkt,
auf dem sich private
und öffentliche Anbieterinnen bewegen.
Das ist doppelt nachteilig:
Für die Konsumenten,
weil sie das für sie optimale Bildungsangebot
nicht finden und für die Anbieterinnen,
weil die fehlende Markttransparenz
eine effiziente Angebotsgestaltung
mit guter Auslastung verunmöglicht.
Der Bildungspool bringt mehr Transparenz
und verbessert damit die Zugänglichkeit
der Bildungsangebote.
Wichtig ist,
dass sich möglichst viele Anbieterinnen
beteiligen und ein hoher Qualitätsstandard
durchgesetzt wird.
Susanne Leutenegger Oberholzer
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